Was ist Yoga?

In den Sutren des  Patanjali, einem weisen Yogi, ist Yoga beschrieben als das ZUR RUHE BRINGEN DER GEDANKEN IM GEIST.

Das hört sich zunächst einmal gut an.  Aber wie kommen wir dorthin? In unserem eher hektischen, von Anstrengung und Anforderung gefüllten Alltag scheint das eher schwierig zu sein.

Es gibt Wege, wie es gelingen kann: Dazu zählt die Möglichkeit, durch die Rishikesh Reihe im Sivananda Yoga den Energiehaushalt so zu regenerieren und zu harmonisieren, dass die Gedanken ruhiger werden.Die Reihenfolge der Asanas ist so abgestimmt, dass wir uns anschließend ruhiger und friedlicher fühlen.
Dazu kommen die Pranayamas, die Atemkontrollübungen. Diese sind das Herzstück einer Hatha Yogastunde und helfen uns, sowohl unser Herz-Kreislaufsystem zu beschleunigen, als auch unser Zwerchfell zu trainieren. Die Wirkungen von Kapalabhati und Anuloma Viloma sind vielfältig; sie wirken sowohl reinigend auf unsere Energiekanäle als auch beruhigend auf unseren Geist und so können wir sie auch als Kryas (Reinigungsübungen)  einsetzen, als auch am Abend vor dem Schlafengehen, um unseren Geist  zu beruhigen und finden so besser in einen wohltuenden Schlaf.

Viele meiner Schüler*innen berichten immer wieder nach der Yogastunde, dass sie sich sowohl ruhiger als auch wacher fühlen. Ihr Geist, so sagen sie, sei friedlicher und weniger sprunghaft, sie könnten sich viel besser konzentrieren.
Dies deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen und viele Studien zeigen, dass Yoga sich positiv auf unsere Lebenseinstellung auswirkt, unsere Körperwahrnehmung verbessert, unsere Beweglichkeit  erhöht und unsere Achtsamkeit gefördert wird. Dies ist nicht zuletzt förderlich für den Umgang mit uns selbst sowie mit unseren Mitmenschen.

Die unterschiedlichen Yogastile wie z.B. Hatha Yoga, Yoga Nidra (der Yogaschlaf oder Yin Yoga) können so ganz gezielt eingesetzt werden, je nachdem, ob wir vor einem anstrengenden Tag stehen oder am Abend nach einem Arbeitstag zur Entspannung und zum Loslassen kommen wollen.

So können wir nicht zuletzt auch unsere Persönlichkeit formen, im Sinne von „Einüben von Tugenden“, wie es Patanjali in seinen Sutren beschreibt. Die Yamas und Niyamas (Übungen zum Umgang mit sich selbst und anderen) wie z.B. das oberste Gebot beachten: Ahimsa  – das Nichtverletzen.

Serve – love – give – purify – meditate – realize
diene – liebe – gebe – opfere – meditiere – verwirkliche

(Swami Sivananda)

Yoga biete ich in Gruppen und als Einzelcoaching an. Als langjährig praktizierende Physiotherapeutin achte ich in meinen Stunden besonders darauf, dass meine Teilnehmer/innen ihre  eigenen  Grenzen wahren, um ihre Strukturen zu schützen/um körperliche Schäden zu vermeiden. Ich begleite Sie achtsam in die Stellung, so profitieren Sie stetig vom Yoga, indem Sie in Ihrem eigenen Tempo Fortschritte machen.

Wichtig sind mir die 5 Säulen des Hatha Yoga:

  • Richtige Atmung
  • Richtige Asanas
  • Richtige Entspannung
  • Richtige Ernährung
  • Positives Denken

Diese 5 Säulen werden in meinen Stunden immer wieder angesprochen und fließen unmerklich mit hinein. Auch die Kriyas (Reinigungsübungen) werden hier vorgestellt.

Hinweis: Meine Kurse sind zum Teil Präventionskurse und werden von den meisten Krankenkassen gefördert.  Bitte erkundigen Sie sich dazu bei Ihrer Krankenkasse.